Grundelemente meiner therapeutischen Arbeit sind die respektvolle Arbeit an der persönlichen seelischen Struktur, ein liebevoller Umgang mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen sowie das Erleben von heilsamen, oft neuen Erfahrungen.
Ein tiefenpsychologisches Vorgehen arbeitet über das Erfahren, Verstehen und Verarbeiten von tieferliegenden, oft noch unbewussten seelischen Dynamiken. Es bezieht sich auf die persönliche Lebensgeschichte als wichtige und prägende Grundlage eines Menschen, die in uns wirkt und unser Erleben und Handeln beeinflusst. Vereinfacht ausgedrückt, regt ein tiefenpsychologisches Vorgehen durch eine vertiefte seelische Arbeit einen inneren Entwicklungsprozesses an; es wirkt eher „von Innen nach Außen“
Im Gegensatz dazu zielt ein lösungsorientierter Ansatz vor allem auf die praktische Erarbeitung einer sehr konkreten Lösung. Persönliche Stärken und Ressourcen werden erarbeitet und hilfreich mit einbezogen. Die Bearbeitung der Hintergründe einer Problematik steht nicht im Vordergrund, kann aber manchmal sinnvoll und notwendig sein. Dieser Ansatz geht davon aus, dass ich mich durch neues Verhalten zu meinen Problemen selbst auch anders erleben kann und dadurch weiter entwickele. Die Wirkweise ist eher „von Außen nach Innen“.
Die Einbeziehung des Körpers eröffnet einen therapeutischen Raum, welcher über rein sprachliche Ebenen nicht zugänglich ist. Dadurch öffnet sich noch ein ganz anderer, oft noch unbewusster Zugang zu den eigenen Wahrheiten. Eine ganzheitliche Selbstwahrnehmung und der eigene, natürliche Ausdruck wird wertschätzend unterstützt oder überhaupt erst kennengelernt. Persönliche Bewertungen bekommen durch eine zusätzliche, alternative Selbsterlebenskraft als lebendiger und fühlender Körper eine andere Gewichtung. Ein körperorientiertes therapeutisches Arbeiten führt zu einem tieferen und autonomen Selbstverständnis und geht immer mit einem Zugewinn an Selbstannahme und Selbstliebe einher.
Somatic Experiencing ® geht davon aus, dass jedes Ereignis zum Trauma werden kann, wenn es uns überwältigt und wir die für Kampf oder Flucht mobilisierte Energie nicht erfolgreich einsetzen oder entladen konnten, sondern diese im Nervensystem gebunden bleibt. Die Arbeit mit traumatischen Erfahrungen findet im körperpsychotherapeutischen Prozess oft in vielen kleinen „Dosen“ „unterwegs“ statt, ohne einen notwendigen expliziten Fokus auf die ursprüngliche traumatische Geschichte. Über tieferen Kontakt zu den – vielleicht noch unbekannten – eigenen Ressourcen und dem Erleben von Sicherheit kann das Nervensystem beginnen, sich neu zu regulieren, und festgehaltene chronische Anspannung sanft zu lösen und angepasst an die eigene seelische Situation zu entladen.
Neben körperorientierten Methoden wie Körperwahrnehmung, Arbeit mit Atmung, Stimme, Körperausdruck, Bewegung und Berührung dienen auch Methoden, die den persönlichen Ausdruck unterstützen (malen, gestalten) sowie die Arbeit mit inneren Bildern / Imaginationen als Unterstützung für den therapeutischen Prozess.
In meiner psychotherapeutischen Arbeit verbinden und verflechten sich diese verschiedenen Ansätze und Methoden miteinander.
Je nach therapeutischer und persönlicher Situation kann es auch sinnvoll sein, eine dieser Methoden mehr in den Mittelpunkt zu nehmen.
Ich arbeite klient*innenzentriert und prozessorientiert.
Bitte beachten Sie, dass die rechtliche Grundlage der von mir angebotenen Psychotherapie das Heilpraktikergesetz ist.